History
 
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Hier findet Ihr vergangene Kurzberichte und damalige News, die aber nicht mehr zu den Aktuellen gehören


 Die Saison 2010 im Überblick

MSC Berg und NAC Nittenau

Vom MSC Berg und NAC Nittenau gibts nicht viel zu berichten, in Berg waren wir Platz 3 und 4 von 9 Startern und in Nittenau Platz 3 und 5 von 11 Startern.
Am Freitag gehts auf nach Klotten, diesmal warscheinlich allein ohne andere AMC´ler, da der Fehlerteufel sein Unwesen bei den Feuchtern treibt.

RSG Waldhessen

Nach einer turbulenten Woche ging für uns am Freitag den 13.08. die Reise nach Niederthalhausen los. Nachmittags um 16 Uhr verließen wir mit Michl im Schlepptau die Heimat um den "Stock" unsicher zu machen. Vier, zum Ende hin für unser neues Motorhome harte, Stunden später erreichten wir das Fahrerlager wo wir schon von Dieter in Empfang genommen wurden. Rasch noch unseren Platz bezogen und Essen machen. Etwas später stießen noch die beiden Männels und Carina zu uns und es begann ein langer aber total lustiger Abend.
Samstag morgen wurde Melli kurzfristig als Posten benötigt. Mit ca 1,5 Stunden Verzögerung startete die komplette Gruppe 1. Michl fand sich schnell in die sehr kurvenreiche Strecke ein und konnte Platz 7 von 12 Teilnehmern einfahren. Eine gute Leistung, wenn man bedenkt das die Klassen 4 und 5 zusammengelegt wurden.
Jetzt wurde es hecktisch. Eine Stunde vor früher als gedacht (unser Fehler) zog die Klasse 8 an den Start vor. Also noch schnell Reifen wechseln und den Fiat auf die Strecke schicken. Leider waren die 2,4km wohl etwas viel für den Kleinen, denn im 1. Lauf deutete sich ein Pleullagerschaden an.
Der Totalschaden von Frank Duscher, bzw seines Polos sorgte noch für eine kleine Verzögerung bevor die wiedermal stärkste Klasse den Berg bezwingen konnte.
Bereits in der 2. Kurve musste ich feststellen das sich die Arbeit mit dem Achsumbau nicht gelohnt hat und der fehlende Grip an den Reifen zu suchen ist.
Der erste Lauf war deutlich schneller und die Reifen auch langsam auf Temperatur. Im zweiten Wertungslauf übersah ich eine Pylone und musste kurz übers Grün ausweichen. Alles ging gut und ich konnte mich am Abend über den 6. Platz von 22 Startern freuen.
Nach der gemeinsamen Siegerehrung begann dann ein langer....laaaannnnngggggeeerrrr Abend. Nach einigen Benzingesprächen und noch mehr Blödsinn war es gegen halb vier soweit, dass bei uns langsam die Lichter ausgingen.

Sonntag Morgen zeigte sich das Wetter noch von seiner besseren Seite, auch wenn es auf der Strecke im Zielbereich schon sehr schmierig war. Bereits das dritte Auto auf der Strecke, unser LV-Sportleiter Martin Meyer, überschlug sich in der Frankfurter Kurve. Leider sollte das nicht der letzte Blechschaden bleiben. Aufgrund der gefallenen Temperaturen und der feuchten Strecke konnte Michl mit seinen alten Reifen leider nicht ganz an die Vortagesleistung anknüpfen und musste sich mit Platz 10 zufriedengeben.
Bei den Heckmo-Fahrern gab es erneut eine Unterbrechung, der NSU TT von Gerhard Koresch kam von der Strecke ab und überschlug sich. Während der Klasse 9 fing es immer wieder an zu nieseln, was mir bezüglich der Reifenwahl Kopfschmerzen bereitete. Schon Samstag Abend hatte ich auf Regenreifen gewechselt, denn "lieber wechsel ich dann mit nem Grinsen im Gesicht auf Slick!". Meine Faulheit zusammen mit Mellis Bedenken waren dann der Grund das ich auf Regenreifen blieb. Noch vorm Start der Zwoliter fing es an zu regnen. Die Rennleitung räumte vorm Start nocheimal 25 Minuten ein in denen auch die Spätentschlossenen auf Regenpneus wechseln konnten. Kurz drauf war es soweit, mein "erstes Mal" mit anständigen Regenreifen! Es war einfach geil. Schon am Start merkte ich, dass das Gripniveau ungefähr 1000 Mal besser war als mit den alten TurboSpeed. Auch in den Kurven verhielt sich der Kadett sehr gutmütig, einzig auf den Teerflicken schob die Fuhre über die Vorderachse. Im ersten Wertungslauf konnte ich meine Trainingszeit nicht verbessern, merkte aber schon das da wohl noch mehr drin sein müsste. Der Zweite Lauf war dann eine Mischung aus durch die Kurven rollen und auf den "Geraden" Gas geben. Die Uhr stoppte bei 1:50,69 was den 4. Platz von 19 Startern für mich bedeudete. Meinen herzlichen Glückwunsch nochmal an Thomas Meyer vom TT-Motorsport Team der verdient seinen ersten Sieg am Berg einfahren konnte. Vor der Heimreise mussten wir noch mit ansehen wie der Abschlepper den Berg-Monster-Monza auf der Ladefläche gen Fahrerlager transportierte. Die Diagonse lautete: Einschlag in die Leitplanke, Fahrer unverletzt. So ging ein tolles, aber zum Ende nasses und zu unfallreiches Wochendene zu Ende. Die Stecke ist Super, die Orga bemüht und wir hoffen darauf das der "Stock" 2011 wieder stattfindet.

ASC Dingolfing

Bei tollstem Sommerwetter (wie nicht anders gewohnt) gings am 01. August auf zum ASC Dingolfing. Mit wenig Verzug starteten wir mit den Trainingsläufen. Die vielfältige Strecke bestach durch den langsamen Startbereich, zwei 180° Kehren und eine sehr schnelle Torfolge. Mein erster Wertungslauf wurde gleich zwei mal wiederholt, da die Lichtschranke  nicht auslöste. Das zusätzliche Training half mit, vor allem im 2. Lauf und sorgte nebenbei dafür das sich die Gripprobleme auf der Hinterachse wenigstens etwas verringerten. Dennoch hieß es am Ende Platz 4 für Melli und Platz 1 für mich. Dazwischen fand man den ADAC-Gaststarter Helmut Hahl (2.) und Hanni Enderlein (3.).
Auffällig an dieser Veranstaltung war das die Strecke und das Fahrerlager sich in sehr schmutzigem Zustand befanden. Beim Aufladen konnte man von der Lauffläche fast nichts mehr erkennen so viele Steine hatten sich festgesetzt. Vielleicht ist auch hier die Ursache für das Rutschen der Hinterachse zu suchen. Verwunderlich waren auch die Zeitunterschiede zu den anderen Klassen, die einfach nicht "normal" waren.

Für den Bergslalom der RSG Waldhessen befindet sich der Kadett noch im zerlegten Zustand, in der Hoffnung das wir durch entsprechende Änderungen das Heck ruhig bekommen.

MSC Jura Geislohe

Am 17. und 18 Juni 2010 stand in Geislohe nahe Weißenburg so zu sagen der Hausberglslalom an.
Am Samstag findet dort immer der Slalom zu LV-Nordbayern Meisterschaft statt, Sonntags dann der Berglslalom zur BM. Neu in diesem Jahr war der Wertungsfaktor 1,5 der von der ASK für diese Veranstaltung festgelegt wurde. 
Am Samstag fanden wir uns gegen 13.30 samt Anhang (Christian Specht vom NSC Bottrop) im Fahrerlager ein. Hier ist auch schon der einzige Kritikpunkt für die Veranstalter.... Ihr braucht einen "Parkeinweiser".
Nachdem wir endlich einen Platz gefunden hatten ging es gleich mal zum zuschauen. Die Klasse 1/2 war noch unterwegs. Wir konnten unseren Augen fast nicht trauen als wir auf den Zeitenzettel sahen und dort tatsächlich meine Schwester Marina vor Konstantin Hager war! Respekt Schwesterle!
So sollte auch der Zieleinlauf dann aussehn, Marina vor Konstantin und Neueinsteiger Nino, der sich schon beachtlich auf dem Polo zurechtfindet.
In der Klasse 4 ging wie immer unser Hondatreter Michl an den Start. Leider macht sich gerade auf so einer Bergstrecke das mehr als schlecht abgestufte Getriebe bemerkbar. Dennoch konnte er sich einen sehr guten 4. Platz sichern. Das das bereits auf der letzten Rille mit dem CRX war kann man auf dem Video sehr gut sehen, da der Honda nicht nur einmal mitlenken wollte.
Max und Michael Männl kämpften mit ihrem 127èr  Fiat hart gegen die Konkurrenz aus VW Polo, MG Metro und NSU TT.
Pünktlich zum Start der Klasse 11 setzte erst Nieselregen, später Starkregen ein. Ich konnte mein Training noch halbwegs fahren, bei Melli war 1. der Regen schon sehr Stark was zu Haftungsschwierigkeiten mit den Slicks führte, das größere Problem stellte aber die Zündung dar. Dauernde Aussetzer machten den Kadett unfahrbar und so musste sie nach einem Dreher und anschliesendem Motorstreiks kampflos aufgeben.
Der Zieleinlauf der letzten Starter war gegen 21 Uhr. Da hatten wir schon die Steaks auf dem Teller und den Mannschaftspreis von der Gunzenhäuser Veranstaltung am Tisch. Die Fehlersuche wurde dank dem Wassersprüher von Bettina Turban noch zu später Stunde fortgesetzt und siehe da, die Zündspule war defekt!
Ersatz war schnell aus dem Kadett von Christian gefunden, durfte er Sonntags eh nicht mit seinem Vehikel mangels Käfig an den Start. An dieser Stelle nochmal ein herzliches Dankeschön.

Sonntag morgen, kurz nach halb Acht, waren wir nach einer kurzen Nacht wieder im Fahrerlager angekommen. Während Melli sich an die Arbeit (Streckenposten) machte, ging es bei mir ans Auswechseln der Zündspule.
Ein großer Aufschrei gegen Mittag im Fahrerlager. Der NSU-TT von Jürgen Krämer hatte sich in die Leitplanke verabschiedet. Der Fahrer blieb unverletzt, der NSU dagegen ist Kernschrott. 
Im Trainingslauf war bis auf eine fast geschmissene Pylone alles gut, die Zeit war annehmbar, wenn man bedenkt das ich in der Zielkurve das Gas wegnahm, dort sollte ja das Öl aus den Ölkühlern sein. Sollte, denn die Bergungsmannschaft hatte einen Super Job gemacht und so war vom Öl nichts mehr zu sehen.
Beim ersten Start von Dieter auf unserm Kadett konnte man gleich sehen, dem Mann fehlen noch 3000 Touren! :-)
Was er zu seinen Läufen denkt weiß ich nicht, ich fand er hat sich mit Platz 8 von 20 Startern gut geschlagen. Kadett is halt nicht gleich Kadett! Meinen ersten Lauf, mein schnellerer, hab ich leider nicht gefilmt, aber ich war sehr zufrieden mit meiner Zeit, auch wenn mir Richard Rötzer mit dem Gölzer Escort 16V mit 9 hundertstel genau vor die Nase fuhr. Auch in der Klasse 11 gab es Bange Minuten, Rüdiger Kraus war mit seinem 16V Kadett in der Zuschauerkurve von der Strecke abgekommen und in die Leitplanke und einen Strohballen eingeschlagen. Auch er blieb soweit unverletzt, der Kadett dagegen ist Schrott. Der zweite Lauf ist schnell erzählt, schon am Start gleich verschalten und schon war die Zeit kaputt. Am Ende war ich dann mit dem 4. Platz schnellster 8-Ventiler in der Klasse. Ich bin sehr zufrieden und freue mich auf Dingolfing. 


MSC Bechhofen

41,7 Grad wurden beim Start der Klasse 11 gemessen. Dementsprechend war auch unser Zustand, nachdem wir wie eigentlich immer ja schon zum Start der Kl. 1 vor Ort waren. Die verlängerte Strecke war ähnlich wie im Vorjahr sehr schnell. Von der Hitze gezeichnet konnte Melli zwar noch an den Start gehen, jedoch fielen in beiden Wertungsläufen jeweils eine Pylone, was sie am Ende auf Platz 7 zurückwarf. Durch meine "Dummheit" (ich vergaß die Benzinpumpe einzuschalten) hatte ich nur den zweiten Wertungslauf um die Fam. Enderlein zu schnappen, was mir auch mit fast einer Sekunde Vorsprung gelang.
Das Beste war der Zeitplan, der sehr gut eingehalten wurde. So waren wir bereits um halb sechs zu hause und konnten entspannen.

AMC Feucht


Tja, was soll man hier schreiben. Den ganzen Tag Theater und Stress. Die neue Strecke kam uns sehr entgegen und so konnte mir Melli mal wieder zeigen wo der Hammer hängt und wurde dritte nach den Enderleins. Ich konnte mich hinter ihr auf dem 4. Platz einreihen.

MSC Idarwald

3000m und viele, viele Kurven, das war das was mich beim MSC Idarwald in Grenderich erwarten sollte. Außerdem konnte man im Internet schon sehn das sich 40! Starter in der Klasse 11 vorgenannt hatten. !40!, das is so eine unglaubliche Masse an Autos.... alle in einer Klasse.
Am Donnerstag morgen machten wir uns in Dieters Windschatten auf den Weg. Nach knapp sechs Stunden Fahrt inkl. Stau waren wir im Fahrerlager angekommen. Dort warteten bereits Rüdiger Kraus (mit seinem neuen 16V Kadett) und Wolfgang Bode auf uns. Donnerstag Abend und Freitag wurden mit Benzingesprächen und leckeren Grillgerichten verbracht.
Samstag gingen wir mit Verspätung an den Start. Auch hier war die Masse an Fahrzeugen sehr imposant.
Das Training war warscheinlich der schlimmste Lauf für mich. Etwa 95% der Kurven in Grenderich sehen sehr eng aus, leider sind es die wenigsten.
So freute ich mich wie ein kleines Kind als ich im Ziel angekommen war und der Kadett noch ganz war. Im ersten Lauf konnte ich mich um zwei Sekunden verbessern. Der zweite Lauf war leider nicht wirklich schneller, was aber noch mehr dazu führte das ich beim Aushang große Augen machte. Achter Platz von 38 Startern. Ich war zufrieden.
Mein Ziel für Sonntag war die Platzierung auf jeden Fall zu halten, was mir leider nicht ganz gelang. Im ersten Lauf entschloss ich mich an der Kehre mal ein Paar Millimeter Gummi  in Rauch aufgehen zu lassen, zur Freude der Zuschauer und Leid von Melli wie sie mir berichtete. Das Wetter wurde stetig schlechter und am Start des 2. Laufs kamen bereits einige Tropfen herunter. Also nix wie schicken und oben zusammenpacken. Leider kam alles anders. Kurz nach dem Start gingen die Roten Flaggen raus. Zum Glück war es nicht Dieter, der war genau vor mir gestartet. 
Pech war aber das es anfing zu schütten das das Wasser nur so die Straße runter lief. So starteten wir gar nicht zum zweiten Lauf, sondern traten nachdem wir unser Hab und Gut zusammengesammelt hatten die Heimreise an. Am Ende wurde ich 11. von 40 Startern.

AVD Weiden


Unser Ausflug zum AVD nach Weiden begann sehr entspannt, da wir dort in einer Sonderklasse für Fahrzeuge ohne DMSB-Einstufung alle zusammen starteten.
Der Start war für 14.30 Uhr geplant. Geplant deshalb weil wir gegen 18.45 Uhr endlich Richtung Start rollten. Das Teilnehmerfeld war bunt gemischt, vom Klasse 1 AMC Polo über NSU, Formel, Peugeot 205 und Knochen-Escort war alles dabei. Die schnelle und flüssige Strecke war geprägt durch viele nur leicht versetzte Tore und Schweizer. Genau das Richtige für uns. Einzig Richard Rötzer konnte sich an uns vorbeischieben und erreichte Platz 1. Wir füllten das Podium noch auf. Bis auf die sehr lange Warterei und z.B. fehlender Nennungsformulare eine nette Veranstaltung. Vielleicht 2011 wieder.....

MSC Jura

Am Sonntag den 09.05. beim MSC Jura konnten wir uns leider wieder einmal nicht gegen die Enderleins durchsetzen und so erreichten wir nur Platz 3 und 5 von 12 Startern.

AC Gunzenhausen

Auf dem Gelände der Firma Ernst Städtereinigung in Aha / Gunzenhausen fanden am 08. und 09. Mai der dritte und vierte Lauf zur deutschen Slalommeisterschaft und der Saisonauftakt der LV-Meisterschaft statt. Morgens um halb Sieben wurde erstmal die Schwester bzw Schwägerin mit dem Vereinspolo vertrieben. Nach knapp einer Stunde fahrt erreichte ich zunächst allein den Veranstaltungsort. Melli musste sich noch etwas in der Uni die Zeit vertreiben.

Pünktlich um 9 Uhr ging die Klasse 1 an den Start. Trotz fehlender Mitfahrer auf dem feuerroten Polo konnte sich Marina richtig pushen und sicherte sich gleich beim Auftakt den Sieg vor ihren Mitstreitern aus dem Schwabenland.
In der Klasse 4 wurde unser CRX-Treter Michl von seinem Auto überrascht und konnte mit dem zusammengewürfelten Fahrwerk Platz 3 an sich reißen.

Neben unseren langjährigen Vereinskollegen Wieland und Sebastian Koch starteten erstmals für den AMC die Brüder Max und Michael Männl in der Klasse 9. Gerade Michael "Meikel" sorgte mit seiner spektakulären Zweiradaction für aufsehen, denn nicht nur einmal stellte er den Fiat 127 Sport weit auf.

Dann waren endlich wir am Start. Melli war zwischenzeitlich angekommen und konnte den Kampf um den Sieg in der Klasse 9 miterleben.
Ich fuhr als erster der Klasse auf den Parcours. Gleich am vierten Tor sollte eine Pylone mir gehören. Leider nicht nur im Training, aber eins nach dem anderen. An der Kehre angekommen musste ich mal wieder feststellen das die Handbremse nicht so agieren wollte wie ich mir das vorgestellt habe.
Bei Melli zeigte sich das gleiche Bild als sie auf die Strecke ging. Viertes Tor, eine Pylone..... Genau diese eine Pylone stellte sich auch in meinem ersten Wertungslauf in den Weg und kostete mich den Sieg. Mit DREI sekunden Vorsprung vor Willi Frank konnte ich meinen Wertungslauf beenden, leider mit 5 Strafsekunden. Melli kam wie so oft mit sich selbst unzufrieden ins Ziel, erreichte aber durch ihren guten zweiten Wertungslauf einen tollen zweiten Platz! Ich wurde noch vierter.


Saisonabschluss beim MSC Sophienthal

Der 2009er Saisonabschluss fand für uns beim Flugplatzslalom des MSC Sophienthal in Bayreuth statt. Hier wurden auch die entgültigen Meisterschaftsplätze ausgefahren, denn lediglich in der LV stand Hanni als Meister und Andi als Vizemeister fest. Bei Melli war noch alles drin. Auch in der deutschen Meisterschaft war noch keine Platzierung festgelegt.

Wie üblich gingen wir früh morgens auf die Reise, da wir unsre Polofahrer unterstützen wollten. Kurz nach 8 Uhr bezogen wir unseren Parkplatz und machten uns auf den Weg die Strecke abzulaufen. Der Parcours stand wie in den vergangen Jahren auch, was keinen Nachteil für uns bedeuten sollte.

Damit es nicht langweilig wird durfte (sollte) Melli zuerst ins Lenkrad greifen. Im ersten Wertungslauf zeigte sie gleich das sie alles geben wollte und zauberte eine 78,99 auf den Asphalt. Leider blieb ein Hütchen nicht auf seinem Platz und so kamen nocheimal 5 Strafsekunden oben drauf. Grund für den Fehler waren enorme Gripprobleme, denn der Kadett wollte nicht so fahren wie wir das gewohnt waren. Bei Andi blieb die Uhr bei 77,42 stehen, was in etwa der Zeit von 2008 entsprach. Im zweiten Lauf legte Melli nocheinmal etwas zu und fuhr mit 78,81 mal eben 3 Sekunden schneller als ihre direkten Meisterschaftkonkurrenten Heiko Hecht und "Pizza Willi". Leider wieder mit einem Pylonenfehler. Somit war die Meisterschaft somit gegen Melli entschieden. Andi wollte nochmal alles geben, was etwa 2/3 der Strecke funktionierte, dann wollte der Motor kein Gas mehr annehmen, es ging nichts mehr vorwärts. Hier muss gesagt werden: Selbst schuld, MIT Sprit wäre das nicht passiert.
Am Ende belegte Melli Platz 7 und Andi Platz 2, Hanni konnte seine Vorjahreszeit nicht bestätigen und wurde nur dritter was für Jakob Schleißheimer den Sieg der deutschen Meisterschaft bedeutete.

Der Kadett ist eingemottet, die Garage von den Polofahrern belegt. Für den Winter war viel geplant, am Ende wird es auf ein Wechsel von Verschleißteilen, das verlängern der Kardanwelle und endlich das erneute Einfärben des Innenraums hinauslaufen. Den Grund wird es bald hier zu sehen geben.


 
 
 
 
 
Erneut Probleme in Nittenau


Nach dem in Berg nicht alles nach unsren Vorstellungen verlief hatten wir in Nittenau wieder Probleme. Im Trainingslauf stimmte der Reifendruck vorn und hinten nicht. In meinem ersten Wertungslauf hatte ich immer wieder Zündaussetzer, was sich bei Melli noch schlimmer bemerkbar machen sollte. In meinem zweiten Lauf funktionierte hingegen alles gut und ich konnte mir den 3. Platz sichern. Melli hingegen war wieder vom Pech verfolgt, bei ihr gings soweit das teilweise 100m kein Vortrieb vorhanden war. Für sie reichte es am Ende noch für den 9. Platz.
Als Fehler stellte sich ein loses Masseband am Motor heraus.

Beim Slalom vom MSC Berg zeigten sich verschiedene Defekte an der Vorderachse. So waren vorn Rechts beide Radlager defekt, das Spurstangengelenk war ausgeschlagen und das Führunggelenk hatte sich druch die hohe Belastung beim Salalomeinsatz gelockert.




Pech für das Slalom-Kadett Team

 

Beim unserem eigentlichen Heimspiel, der Slalom des MSC Berg, nur 5 km von uns entfernt, sollte die Jagd nach Punkten weitergehen.

Morgens um 7.45 Uhr machten wir uns auf, um mit den Polo-Fahrern pünklich 15 Minuten später vor Ort zu sein. Gleich mal abgeladen und das Zugauto platzsparend verstaut. Die Zeit bis zum Start der Klasse 11 vertrieben wir uns wie immer mit fotografieren, filmen und plaudern. Das Starterfeld der 2,0 Liter Klasse war durch 2 1600er Starter auf 10 angewachsen. Neben den bekannten NAVC Fahrern gingen auch Robert Hochmuth, sein Sohn Michael und Helmut Meindl an den Start. Ich ging als 4. Fahrer auf die Strecke, doch schon nach wenigen Metern machte sich in Linkskurven ein Rappeln an der Vorderachse bemerkbar. Also den Trainingslauf vorsichtig zu Ende gebracht und dann gleich raus zur Fehlersuche. Es stellte sich heraus, dass das Führungsgelenk auf der rechten Seite lose war. Also ab ins Fahrerlager und  dank der Helfer Wieland, Sebastian und Michl war das Auto innerhalb von wenigen Augenblicken wieder am Vorstart. Melli machte sich auf um ihren Trainingslauf zu absovieren. Im Ziel die erschütternde Nachricht: Es rappelt noch immer!!!

 

 

Erneut suchen wackeln, machen, tun, wir konnten keinen weiteren Defekt entdecken. So blieb uns nichts anderes übrig als in den Wertungsläufen nur 90% zu geben. Dennoch war mein Gefühl im 2. Lauf gut, so dass ich mit einer annehmbaren Zeit rechnete. Vier Sekunden Rückstand auf Hanni zeigten jedoch ein anderes Bild. Melli war eine Sekunde schneller als ich und sicherte sich so den 5. Platz, ich wurde 6.

Das Spurstangengelenk auf der rechten Seite, der Spurstangenkopf wurde erneuert, ein anderes Radlager wurde verbaut. Morgen wird sich zeigen ob die Aktion von Erfolg gekrönt wird.


 

Klassen und Gruppensieg für den Slalom-Kadett

 

Auf unsrer eigenen Veranstaltung am 26.07. auf der RH 35 zwischen Harrlach und Schwanstetten wurde von meinen Vereinskollegen ein sowohl schneller als auch sehr Anspruchsvoller Kurs gesteckt. Um es vorweg zu nehmen, weder Melli noch ich schafften den Sieg, es war unser Gaststarter Tobias Enderlein. Schon in den vorangegangenen Klassen zeigte sich das die Strecke nicht ganz einfach war. Schnelle Richtungswechsel, Gassen die eine 100%ig saubere Linie erforderten und eine Tor/Schweizer-Kombination die auf der gleichen Seite umfahren wurde stellten hohe Anforderungen an die Fahrer.

Im Training flogen bei Tobi, Melli und mir einige Pylonen. Im ersten Wertungslauf überraschte Tobi mit einer 52iger Zeit wohl alle Teilnehmer und Zuschauer. Leider musste er ein Tor auslassen und das ein oder andere Hütchen bekamen auch einen Freiflugschein. Selbes Bild gepaart mit einer 54iger Zeit zeigte sich bei mir. Bei Melli war der erste Wertungslauf ebenfalls nicht fehlerfrei. Die anderen Klassenkonkurrenten wollten wohl auch alle zuviel, und so war für alle klar, dass es im zweiten Wertungslauf um die Wurst ging. Tobias kam mit einer Zeit von 56,38 ohne Fehler ins Ziel. Ich versuchte ebenfalls fehlerfrei zu bleiben was mir bis zur letzten Gasse gelang. Hier verabschiedete sich die letzte Pylone und machte mir einen Strich durch die Rechnung. 56,03 Plus fünf Strafsekunden. Melli machte es leider nicht besser und überquerte die Ziellinie in 56,20, ebenfalls mit besagter Pylone. Heiko Hecht fuhr fehlerfrei dafür mit einer Zeit von 1:01,08 was somit für ihn den 3. Platz bedeutete. Vielleicht reicht es ja in Berg für Melli wieder mal, da es bereits die 3. "Niederlage" gegen Heiko war bei der es nur um ganz wenige Zehntel oder Hundertstel ging. Hanni Enderlein wollte zuviel und musste nach zweimaligem Tanz auf zwei Rädern ein Tor auslassen und so seinen Lauf abbrechen.


 




Sieg für Andi beim MSC Bechhofen

 

Am Sonntag den  12.07.2009 führte uns die Reise nach Nördlingen zum Flugplatzslalom des MSC Bechhofen. Sehr angenehm ist dort immer die Anreise, da die Klasse 1 erst Mittags startet und wir so mit den Rookies im Konvoi fahren können ohne auf Schlaf zu verzichten.

Die Strecke war nicht ganz wie letztes Jahr, so wurde der Bereich vor der ersten Kehre noch schneller gesteckt. Waren die ersten Schweizer genommen, so hielt sich der Anspruch an den Fahrer in Grenzen.

Im Training hatte ich noch etwas Probleme mit fehlendem Grip an der Hinterachse, bei Melli konnte aber schon voll angegriffen werden. Durch die sehr zügige Abwicklung unserer Klasse kann ich über den genauen Ablauf nur sagen das es bei mir für meinen ersten Saisonsieg reichte und Melli sich Hanni Enderlein und Heiko Hecht geschlagen geben musste.

Ein Manko muss noch angemerkt werden. Die Pokale die Ausgegeben wurden, gerade in der Nachwuchswertung luden nicht zum Schampus trinken ein, sondern eher zu nem kleinen Schnaps.




Großes Rennwochenende in Geislohe

 

Am rief der MSC Jura auf zu seinem Berg-Slalom Wochenende. Am Samstag wird die Strecke als 1000m Slalom und am Sonntag als 1200m Bergslalom unter die Räder genommen. Diese Veranstaltung ist für mich auf jeden Fall ein Highlight im LV-Terminkalender.

Nach erfolgter Anreise im Polo-, Polo-, CRX - Sandwich machten Melli und ich uns auf die Socken um in der Kehre ein paar schöne Bilder und Videos von unseren Fahrerkollegen der Klassen 1-3 zu machen (siehe Galerie). Nach einer sehr gut bestückten Klasse 9 ging die Klasse 10 / 11 zusammen an den Start. Schon im Training stellte sich bei mir das gleiche Problem ein wie im vergangen Jahr. Bei der Anfahrt der Kehre blockierte das Rad vorn Rechts. Um es vorweg zu nehmen, ich schaffte es an keinem Tag ohne ordentlich Gummi auf der Strecke zu lassen.

Melli kam auch hier wieder besser mit der direkten Lenkung zurecht. Unter die 8 Starter unserer Klasse gesellten sich neben den Altbekannten noch die Bergslalomfahrer Thomas Räuber und Martin Larva.

Andi schaffte es sich im 2. Wertungslauf noch vor Willi Frank mit seinem Querstrom-Kadett zu schieben und belegte hinter Hanni Enderlein Platz 2. Melli hatte nach ihrem Sicherheitslauf 1 im 2. Durchgang etwas Probleme und konnte sich durch einen Pylonenfehler leider nicht verbessern und belegte am ende Platz 6 von 8 Starter.

Am Sonntag trennte sich die Spreu vom Weizen. Die erfahrenen und leistungsstärkeren Bergslalompiloten machten den Sieg unter sich aus und am Ende konnte Andi sich auf Platz 7 von 9 Teilnehmern wiederfinden. Fünf Sekunden Rückstand auf die Spitze waren enorm, aber dennoch war es eine riesen Gaudi. Auf ein neues in 2010, aber diesmal ohne gleich einen Slick in rauch aufzulösen.



 

Viel Spaß und Glück in Dingolfing

Am 14.06.09 machte sich das Slalom-Kadett Team auf ins 168 km entfernte Dingolfing. Die Strecke ist mir nun genau bekannt, nachdem ich an diesem Tag nicht nur einmal hin und zurück gefahren bin. Wir fuhren ganz entspannt gegen 8.30 Uhr los, Tempomat rein und laufen lassen. Am BMW Werk angekommen sprintete ich erstmal mit der Videokamera in Richtung Strecke, weil aus den Lautsprechern Michls Startnummer zu hören war. Leider sah ich nicht viel, da sich an der 2. Kehre die linke Antriebswelle verabschiedete. Dies war auch der Grund für die zweite Anreise am gleichen Tag.

Wir waren voller Spannung auf die Auswirkungen unserer umgebauten Sperre. Im Training war der Kadett ziemlich bescheiden zu fahren. Der Luftdruck war mal wieder zu hoch gewählt und so gings mehr geradeaus als um die Kurven. Dennoch war an den beiden Kehren das Feeling deutlich besser als vorher. Melli machte die gleiche Erfahrung. Nachdem wir den Luftdruck gesenkt hatten, fuhr ich im ersten Lauf eine 1:00,84, was etwas langsamer war als im Vorjahr und 2 Sekunden langsamer als Hanni und Jakob. Melli fur im 1. Lauf auf Sicherheit und mit 1:02:99 genau eine Hunderstel langsamer als Agnes. 

Im zweiten Wertungslauf wollte ich den Kadett mit der Handbremse um die Kehren zirkeln, was aber beide Male gar nicht funktionierte. So reichte es nach einem Verschalter noch für eine Laufzeit von 0:59:73. Melli, motiviert von Tobi Enderleins Tipps, gab nocheinmal 110%. Das waren am schnellsten Streckenabschnitt dann 10% zuviel und endete in einem Dreher ganz knapp vor der Leitplanke. Völlig unbeeindruckt drehte sie um und fuhr ihren Lauf zuende. Am Ende siegte Hanni Enderlein vor Jakob Schleißheimer und mir. Auffällig war unser Mitstreiter Heiko Hecht, der sich auf Platz vier wiederfand. "Pizza-Willi" belegte den fünften Platz, dahinter dann Agnes Schleißheimer und Melli.

Als großes Defizit stellte sich wiedereinmal das Fahrwerk heraus, hier sind in Zukunft einmal Änderungen notwendig.

Das Damenduell in der Deutschen Meisterschaft ist nun leider entgültig entschieden, aber in Sophienthal sind die Ziele wieder eindeutig gesteckt.

Weiter gehts am 20.06. in Geislohe beim MSC Jura.

 




Die Saison 2009 hat nun auch endlich im NAVC LV-Nordbayern begonnen.

Am Samstag den 16.05.09 fand auf dem Betriebsgelände der Firma Ernst in Aha der Slalom des MSC Jura statt. Planmäßig begann die Veranstaltung um 11 Uhr mit dem Start der Klassen 1, 2 und 3. "Leider" für uns Gruppe 2 Fahrer waren es vor allem in diesen Klassen viele Starter.
Um ca. 19 Uhr fiel dann der Startschuss für die Klassen 10 und 11.
Die Corsafahrer Tobi Auchter und Roland Sommer wurden in die 2 Liter Klasse hochgestuft.

Mit großer Aufregung ging ich als erster an den Start. Da sich im Winter nicht alles was geplant war umsetzen lies war lediglich die kurze Lenkung in Verbindung mit der Servo neu. Diese Änderung machte sich auch promt bemerkbar. Der Kadett fuhr fast nie dahin wo man wollte. Alles was man sich in den letzten Jahren angewöhnt hatte war nicht mehr umzusetzen. Auch die Wende die in 2 Durchgängen gefahren wurde war nicht nur für uns Fahrer eine Herausforderung. Beim 1. Mal funktionierte die Handbremse noch, aber beim 2. Durchgang nicht. Dies war bei mir auch im 1. Wertungslauf so.
Bei Melli stellte sich wiedereinmal der Nachteil unsrer Sperre heraus. Bei den gefahrenen Kehren gings fast nur geradeaus, was im Endeffekt richtig scheiße war. Bei mir reichte es dennoch für einen 3. Platz nach Willi Frank und Hanni Enderlein. Melli schaffte es durch eine geworfene Pylone nur auf Platz 11.

Genau diese Pylone sollte uns beiden auch am Sonntag eine gute Platzierung kosten. Die Lenkerei klappte besser als am Vortag, aber ein falscher Reifendruck lies unser Kadettle mehr geradeaus als um die Kurve fahren. Hinzu kam ein Problem mit der Kupplung die nicht mehr sauber trennen wollte.
Diesmal reichte es nur für die Plätze 6 und 7, ohne Pylonen wären wir 2. und 5. gewesen. Aber "hätte, wäre, wenn" hilft hier leider nicht.

Die Hinterachse ist schon zerlegt, morgen werden die Teile bestellt und dann sollte sich die Fahrbarkeit an den Kehren verbessern.
Auch das Kupplungspedal ist schon zerschnitten um den Hebel abzuändern.

Am 14.06. gehts dann ab nach Dingolfing. Dort werden wir versuchen die Südbayern aufzumischen.


 

Das Jahr 2008 konnten wir recht erfolgreich abschließen. Melli erreichte den Titel "Beste Dame Gruppe 2 LV Nordbayern" und erreichte in der deutschen Meisterschaft den 4. Platz, im LV den 3. Platz.

Andi sicherte sich in beiden Meisterschaften jeweils den Vizetitel.

In den nächsten Tagen und Wochen wird es wieder vorwärts gehen, sowohl auf der Homepage, als auch am Kadett, in der Garage.

Für die Winterpause ist geplant der Einbau einer direkten Lenkung in Verbindung mit einer Servo, damits nicht so schwer geht. Der Einbau einer anderen Nockenwelle, um die Motorcharakteristik zu verbessern und die Hinterachse soll einer durchsicht unterzogen werden. 

Also eigentlich alles kein Hexenwerk. Natürlich werde ich über die einzelnen Schritte und durchgeführten Arbeiten hier berichten.

 



Das Pech des letzten Jahres hängt noch an den Füßen.

Nachdem im letzten Jahr nicht alles nach plan lief sollte es dank einiger Investitionen für die 2008er Saison besser werden. Leider steckt auch bisher der Fehlerteufel noch im Auto, und schlägt immer wieder zu.
Zwei mal Kopfdichtungsschaden, Nicht gut laufender Reservemotor und eine abgerissene Stabistange stehen bisher einem guten Wochenende in Bitburg gegenüber.
Wegen des extremen Schneetreibens Ende März entschieden wir uns den Slalom des MSC Wasgau ohne uns stattfinden zu lassen. in Ansbach waren die Erwartungen ans Auto hoch, konnten aber leider nicht gehalten werden. schon vach ca 500m der Strecke kam Wasser aus dem Kühler. Die Diagnose war einfach, Kopfdichtung defekt.
Damit wir wenigstens ein paar Punkte sammeln konnten stiegen wir auf die Autos von Hanni Enderlein, Willi Frank und Ulli Michel um. Hier nochmal ein herzliches Dankeschön an alle!!!
In Gunzenhausen waren wir wieder mit unsrem Serienaggregat am Start. Hier zeichnete sich dann auch ab das unser Fahrwerk wohl etwas zu hart war an der VA, so das ein fahren auf drei Rädern nicht nur einmal vorkam. Die Platzierungen hielten sich im Mittelfeld.

Für unsren ersten Start in Bitburg musste was stärkeres her. Bereits am Montag nach Ansbach hatten wir ein Gespräch mit Lorenz Bauer (Bamotec) der uns bei unsrem Motorenproblem unter die Arme greifen wollte. Gesagt Getan!!! Nach 1 1/2 Wochen war der Unterbau kompett revidiert und der neue Kopf fertig. An einem Schönen 1. Mai wurde der Motor zusammengebaut um danach in Bayreuth auf den Prüfstand zu gehen. Das Ergebniss stellte uns nach ein paar Kleinigkeiten doch zufrieden. 
So konnten wir in Bitburg voll angreifen. Am Sonntag konnten wir die Plätze 8, 7 und 3 erfahren, am Montag 7, 3 und 1.
Was soll man da noch sagen, wir waren beglückt.

In Ellingen suchte uns der Fehlerteufel wieder heim. so riss im 1. Wertungslauf von Karlheiz die Koppelstange zwischen Stabi und Querlenker und das Fahrverhalten war wieder fürn Allerwertesten. Die Platzierungen waren dementsprechend.


Der Saisonstart steht vor der Tür:
Am 08.03. war es soweit; die erste Testfahrt mit unsrem von Grund auf überarbeiteten Auto stand an. Die ersten Meter waren sehr vielversprechend, alles funktionierte einwandfrei. Natürlich nicht sehr lange. So verabschiedete sich nach ein paar gefahrenen Runden die Kopfdichtung. Der defekt wird natürlich bis 23.3. behoben und wir werden in Wasgau an den Start gehen.
Ziel diese Jahr ist es die deutsche Slalommeisterschaft möglichst erfolgreich abzuschließen.


 

 

Fast erfolgreicher Saisonabschluss:
nachdem in Berg das Auto ohne Probleme den Slalom überstand ging unsere Reise am vergangenen Sonntag voller Erwartung nach Bayreuth auf den Flugplatz zum letzten Slalom der LV Meisterschaft. Die Trainingsläufe sprachen schon eine deutliche Sprache, so waren wir alle drei schneller als letztes Jahr, obwohl sich am Auto eigentlich nichts geändert hat.
Beim ersten Wertungslauf von Melli dann der ernüchternde Schlag der mich wieder auf den Boden holte; Auspuff abgerissen, direkt am Hosenrohr. Zum Glück unter der Achse verlegt und nicht oben drüber blieb dieser als Opfer auf der Strecke. Die gefahrene Zeit mal eben noch über eine Sekunde schneller als der Herr Papa, leider mit zwei Pylonen. Im zweiten Lauf konnten Heinz und Andi sich noch verbessern, bei Melli gab ein Teil des Antriebsstrangs seinen Geist auf und sie konnte ihren bis dahin Sauschnellen Lauf leider nicht beenden. Die Ursache konnte eine defekte Kupplung ausgemacht werden.



Bilder zu den Änderungen am Kadett sind unter Sommer 07 einzusehen.



Der Kadett läuft wieder...
nach einer langen Durststrecke, in der gehäuft Fehler und Defekte an der Technik auftraten lief nun in Neumarkt fast alles glatt. Als erster Fahrer ging wie immer Heinz an den Start. Noch völlig darauf gefasst was nun wieder kaputtgehen, bzw nicht richtig funktionieren sollte sah sein Gesicht nach dem absolvierten Trainingslauf richtig erfreut aus, jedoch immernoch mit ein paar misstrauischen Falten auf der Stirn.
Ich war sowieso fest der Überzeugung das uns der Kadett nicht schon wieder im Stich lassen würde, konnte aber meine Mitfahrer nicht wirklich davon überzeugen. Dies tat aber zum Glück der Kadett von selbst.
Melli setzte im ersten Lauf alles auf eine Karte, und brannte eine Zeit in den Asphalt die auch nur Hanni Enderlein erst im dritten Wertungslauf toppen konnte. Heinz fuhr auf den vierten Platz und ich folgte ihm mit geringem Rückstand auf dem 5. Platz.
Als Probleme traten auf ein festgefressener Stift der Rückwärtsgangarretierung und kochender Sprit in den Vergasern. Diese (hoffentlich) Kleinigkeiten sollten bis zum Slalom des MSC Berg der Vergangenheit angehören.



Als Ursache für den schlechten Motorlauf wurden die Vergaser ausgemacht. Zwar wissen wir noch nicht warum, aber mit den Vergasern von Rene` läuft der Motor  wieder 90%ig. Die Bedüsung blieb gleich.
Leider verabschiedete sich auf der Probefahrt noch die Kupplung, so dass wieder keine Langeweile auftrat.....




Auch in Geislohe bleibt der Kadett vom Fehlerteufel nicht verschont. Nachdem wir Freitag Abend unsren Kadett wieder in Empfang nehmen konnten, Rene, Natascha und die Jungs vom Slalomteam.de haben den alten Motor und ein neues Getriebe eingebaut (herzlichen Dank nochmal), wurde am Samstag nach erfolgreicher Schlüsselsuche der Slalom in Geislohe in angriff genommen. Nach dem abladen wurde die Syonchronisation nochmals geprüft, da es im Vornherein schon mal Probleme damit gab. Soweit alles OK. Schaltung noch ungewohnt und hackelig, aber das gibt sich bestimmt...
Wärend des Slaloms wurde die Leistung und das Ansprechverhalten des Motors immer schlechter, bis man teilweise mit einer Gaspedalbewegung gar nichts mehr auslöste. Durch die schlechte Laufkultur des Motors und die noch fehlende Feineinstellung der Schaltung gab es zu der Fahrbarkeit nur lange Gesichter (und das ist noch nett ausgedrückt).
Am Ende reichte es für die Plätze vier, sechs und sieben.



Im Laufe der Woche wurden dann die Fehler behoben, zum einen hatte sich die Ansaugrücke am 3./4. Zylinder gelöst und durch die Falschluft den Motor aus der Bahn geworfen, zum andern wurde die Schalteinheit noch ein Stück nach vorne versetzt um Melli das Schalten zu erleichtern. Der Ölkühler wurde gereinigt und zusammen mit frischem 10W60 verbaut, somit sollten die Öldruckprobleme auch wieder aus der Welt sein.



Die Homepage des SFK Feucht ist nun endlich online, zwar noch nicht ganz fertig, aber schaut doch einfach mal rein.



Motorschaden am Kadett:
Die schlimmsten Befürchtungen haben sich bewarheitet, der Motor hat einen Pleullagerschaden, und noch einiges mehr. Gewissheit über das ganze Ausmaß des Schadens haben wir erst Morgen wenn der Motor ganz zerlegt ist.
Bilder dazu gibt es HIER



Schlechte Nachrichten aus Heroldstatt:
Leider konnten wir in Heroldstatt keine guten Plätze erfahren, da nach dem Trainingslauf von Andi ein defekt am Motor zu verzeichnen war. Um noch einen gewerteten Lauf fahren zu können wurde uns freundlicher weise der Kadett von Johannes Enderlein zur Verfügung gestellt, hier nochmals ein herzliches Dankeschön. Leider mussten wir danach feststellen, an unserm Kadett muss noch einiges gemacht werden in punkto Fahrwerk.....



In Dingolfing am 20.05. waren zwar die Ergebnisse besser, sprich die Plätze eins, zwei und drei konnten wir uns sichern, allerdings wäre es bei dieser "Konkurrenz" sicherlich eine Blamage gewesen. Leider konnte hier nur Heinz seine drei Wertungsläufe fahren, da sich unser Kadett wohl auf den Veranstaltungen in Ellingen und Dingolfing mehr als 25 Liter Super Plus genehmigen wollte....



Am 13.05. fand der Slalom des MSC Jura in Ellingen statt.
Leider hatten wir AMC´ler dort das Glück nicht gepachtet. So hatten schon unsere Polofahrer in der Klasse 1 Getriebeprobleme und unser NSU Fahrer Wieland Koch musste sich immer noch mit dem Klasse 3 Suzuki in der Klasse 9 bewegen da der neue Motor noch nicht fertig war. Bei uns lag der Fluch ebenfalls auf dem Getriebe. Der 3. Gang klemmte, so das für Melli leider kein richtig guter Lauf drin war.



In Gunzenhausen konnten wir uns die Plätze 3, 5, und 6 erkämpfen

 
   
 
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