Berichte
 
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Auf Regen folgt auch wieder Sonnenschein, oder umgekehrt. So könnte man die letzten Veranstaltungen betrachten. Beim Slalom in Geislohe, Samstags Sonnenschein, Sonntags Regen. Das gleiche Bild in Waldhessen, ja sogar letztes Wochenende in Berg, wobei da nur der 1. Lauf trocken war.
 
Doch Eins nach dem Anderen. Beim Jubiläumsslalom des MSC Jura am 16.07. gingen sagenhafte 19 Starter auf die Strecke. Auf der Ergebnisliste fanden sich nur die Gaststarter Robert Stangl und Dieter Reimann vor uns. Ich belegte den 3. Platz, Melli wurde vierte. Sonntags, pünktlich zum Start der Klasse 11 fing es an zu schütten. In Rekordzeit waren an unserm Auto die Regenreifen montiert. Hier nochmals Vielen Dank an alles Helfer! So konnte der Berg ertastet werden. Leider scheinen die Regenreifen doch enorm abgebaut zu haben denn mehr als ein 10. und 11. Platz war für uns nicht drin.
 
 
Bergslalom Waldhessen 13.08.11. Fürs ganze Wochenende war Regen gemeldet, um so schöner war es das wir Samstags im Trockenen an den Start gehen konnten. Das Resultat war für uns beide absolut in Ordnung, Platz 5 für mich und Platz 12 für Melli, die n Waldhessen das erste mal startete. Sonntags, wie in Geislohe zuvor, Regen zur Klasse 11. Nicht ganz so stark, aber die Strecke war zu Beginn nass.
 
Der Eindruck von Geislohe bestätigte sich das die Reifen wohl nicht mehr das Gripniveau vom Vorjahr haben, denn damals war ein 4. Platz  bei Regen drin, diesmal nur die Plätze 16 für Melli und 18 für mich.
 
Entschädigung gab's dafür aber in Berg beim 34. Straßenslalom des ortsansässigen MSC. DOPPELSIEG für die Haasen. Einsetzender Regen brachte die Entscheidung schon im 1. Wertungslauf. Wir hoffen auf ähnlich gutes beim NAC Nittenau nächsten Sonntag.

 



Bergslalom Tiefenbach 

Die Motorsportfreunde Tiefenbach luden am 18. und 19. Juni zur 31. und 32. Auflage des Wildburgcups. Neu für 2011 war die von 1300m auf 2km verlängerte Strecke. Das bedeudete einen ca. 1km langen, schnellen und flüssigen Slalom bis zum Fuß des Berges. Von da an gings bergauf. Der doch extrem wellige Belag forderte ein hohes Maß an Konzentration und Mut. Das Wetter war genau wie vorhergesagt, sehr wechselhaft, mit Sonnenschein und Niederschlag im Wechsel, und das leider alle 30 Minuten. Als erstes ging, wie bisher auch, ich auf die Strecke. Schon nach ca. 500m ... ROT! Also auf ein Neues: Der Slalom war sehr schnell, aber angenehm zu fahren. Drei Bremspunkte, bevor´s dann in den Wald und somit den Berg hinauf geht. Im Ziel, eine Zeit von 1:16 tief, was im Training durch einsetzenden Regen die Bestzeit bedeutete, also kann´s ja so schlecht nicht gewesen sein. Leidtragende des Wetterpokers, ich nehm´s vorweg, auch am Sonntag, war Melli. Sie konnte an beiden Tagen nur je eine Zeit auf fast trockener Fahrbahn fahren und war somit an beiden Tagen gehandicapt. Zum 2. Lauf wurde es wieder Trocken und ich konnte die 1:16 aus dem Training bestätigen. Melli fuhr eine 1:18 und verdrängte damit auch Top-Piloten ins Mittelfeld. Platz 10 und 6 waren sehr zufriedenstellend :-)

 

Sonntags bot sich ein ähnliches Bild. Schauer, Wind und auch ein ganz klein wenig Sonnenschein. Im 1. Wertungslauf konnte ich bei trockener Straße mit einem kleinen Schaltproblem am Start eine Zeit von 1:14,03 fahren, was mich auf den 4. Platz brachte. Bemerkenswert die Leistung von Mathias Mohr, der bei einsetzendem Regen eine brandheiße 1:13,97 fuhr. Melli musste nach Regen im Training und im 1. Lauf im 2. alles auf eine Karte setzen und pilotierte den Kadett bei "vorgestellt" trockener Straße mit 1:18,54 auf den 13. Gesamtrang.


 

Am Samstag 16. Juli geht´s auf nach Geislohe, so zu sagen unserem Heimberg, wo samstags ein normaler Slalom des NAVC Landesverbands Nordbayern und sonntags der Lauf zur Deutschen Amateur-Bergmeisterschaft stattfinden. Sollte es trocken sein, hoffe ich an mein Vorjahresergebnis anknüpfen zu können. Melli geht hier erstmals beim Bergslalom an den Start.

 


Der erste Lauf zur deutschen Amateur Bergmeisterschaft 2011 beim MSC Idarwald stand vor der Tür. Der ursprüngliche Plan war, am Freitag den 27.05. entspannt anzureisen und einfach ein tolles Motorsportwochenende zu genießen. Wie so oft kam alles anders. Schon unter der Woche wurde es abends immer spät, denn es sollten ja alle Autos des RST startklar sein. Donnerstagabend noch den Bus einräumen, während andere noch an ihrem Bus bis mitten in die Nacht schraubten.

Am Freitagmorgen belud Melli noch den Kühlschrank, Kadett anhängen und los ging´s. Auf nach Grenderich. Soweit lagen wir noch voll im Plan. Bei Dieter angekommen kurzer Plausch, alles gut. Beim Bus umparken fiel uns auf, dass auf einmal schwarz-grau-blaue Nebelschwaden aus dem Auspuff des Motorhomes drangen. Gut, wir waren ja noch nicht losgefahren. Mit einem schlechten Gefühl in der Magengrube die Werkstatt in Hembach angesteuert, kann ja nicht schaden. Der erste Verdacht lautete „Turboschaden“. Nachdem in der Werkstattecke ein ganzer JX-Motor lag, wurde natürlich gleich losgeschraubt. Michl war inzwischen auch angekommen und durfte gleich fest mit anpacken. Bevor ich nun seitenweise sämtliches Fluchrepertoire aufzähle, das Ende vom Lied war, der Bus war nicht einsatzbereit!

Nachdem nachmittags um halb 4 der Audi beladen, Luftmatratze gekauft und alle RST´ler wieder gesäubert waren, ging der Ritt endlich los. Danke an alle, die uns bis dahin schon schwer unterstützt haben (Waggi, Enno, Dieter, Franz, Michl). Bis auf einen halbstündigen Stau kurz vor dem Ziel lief wenigstens auf der Bahn alles gut. Im Fahrerlager waren natürlich die guten Plätze bereits alle vergeben. Völlig weg vom Schuss wurde die RST-Burg errichtet. Gegen 23 Uhr war dann auch endlich der Grill soweit, dass Burgerfleisch entgegenzunehmen. @ Melli: Sau-lecker war´s.

Kommen wir zum wesentlichen: Samstagmorgen. Mit fast 2 ½ Stunden Verzögerung konnte es endlich losgehen. Wie auch schon 2009 hatte ein Motorsporthasser und Umweltschützer durch verschiedene Aktionen versucht den Start des Bergslaloms zu verhindern. Zum Glück vergeblich. Am späten Nachmittag, um 17.45 Uhr ging´s auch endlich in der Klasse 11 los. Wie jedoch in den Klassen zuvor, sollten auch hier einige Mitstreiter das Ziel nicht sehen. Neben Defekten gab es auch eine Hand voll Leitplankenkontakte, ohne Personenschäden. Was im Training gleich auffiel, die Strecke hatte mehr Pylonen als 2010 und wurde so etwas ausgebremst. Somit war ich mit meiner 1:50 ganz zufrieden. Verbesserungspotential war noch vorhanden, wäre ja auch schlimm wenn nicht. Dann ging´s für Melli hinunter und von dort führt bekanntlich nur ein Weg  wieder nach oben … genau, über die Strecke! Ich glaub ich war nervöser als die Chefin am Ruder. Im Ziel, das übliche Kopfschütteln und große Verwunderung über die gefahrene Zeit, die wohl schneller war als vermutet. Im ersten Lauf konnte ich zwar an ein paar Ecken die Grenzen der Avons weiter ausloten, dafür war es an anderen wohl weit vom Limit entfernt und so reichte es wieder „nur“ für 1:50,26. Melli konnte sich verbessern auf 1:56,48. Lauf Zwei sollte für mich nicht so gut laufen. schon auf halber Strecke ging wohl der Sprit aus und ich konnte mich gerade noch ins Ziel retten, so dass meine bessere Hälfte noch einen Run fahren konnte. Als letzte Teilnehmerin des Tages erklimmte sie um 21.20 in 1:55,67 den Berg und konnte sich so auf Platz 23 von 48 Startern platzieren. Ich wurde 14.

Sonntag bot sich ein ähnliches Bild, es ging mit Verzögerung los. Zusätzlich blockierte meine Schwester Marina im Enderlein-Serienkadett 3 Läufe lang die Strecke. )

Etwas früher (17.15 Uhr) als am Vortag wurden wir zum Start vorgezogen. Viele Gaststarter hatten in der Klasse 14 genannt um eher nach Hause zu kommen. So verblieben von 52 genannten Fahrern nur 26. Wir konnten unsere Zeiten vom Vortag beide noch ein gutes Stück nach unten korrigieren, was für Melli Platz 8 in 1:50,18 und mich Platz 5 in 1:46,67 bedeutete. Nach einem kleinen Snack aus der EHEC-Box waren wir um 2 Uhr morgens endlich zu Hause. Wir freuen uns auf Tiefenbach, wo wir hoffentlich wieder komplett mit Bus im Fahrerlager ankommen.
 



Heimspiel am 15.05.! Das Rennsport-Team Mittelfranken (also wir :-)) lud ein den längsten Straßenslalom in Nordbayern zu bezwingen. Acht Starter in der Klasse 11 boten die Chance auf viele Punkte. Im Trainig stellten wir wieder fest, es geht deutlich mehr als wir dachten. Leider nicht bei allen, denn der BMW-Treter Heiko Hecht musste sich im Training entgültig eingestehen, Hankook taugt nichts. Der BMW war doch gut verknittert. Die Zeiten im 1. Lauf zeigten doch, der Kadett funktioniert! Melli und ich waren sehr zufrieden. Mit Platz 2 für Melli und 7 für mich gingen wir mit einem Grinsen im Gesicht nach Hause.
Wir freuen uns nun auf die erste Berg-Veranstaltung beim MSC Idarwald, wo es gilt, den längsten Berg im NAVC zu erklimmen.



Der erste Einsatz 2011 fand am 7. und 8. Mai als Doppelveranstaltung des MSC Jura und AC Gunzenhausen statt. Nachdem die Testläufe vielversprechend waren und sich der Kadett mit den neuen Reifen gut anfühlte, hofften wir natürlich das Beste. Der Trainingslauf zeigte schon, die Strecke war nix für unser Auto. Kein 2. Gang, kein 3. Gang. Der Grip war auch nicht ganz so gut wie erhofft. Im 1. konnte ich dennoch eine 1.11,31 fahren was bis dahin Bestzeit in der Klasse 11 war. Aber natürlich nur bis Hanni Enderlein seine Fuhre durch die Hütchen wuchtete. 1.11,11 war die Zeit. Melli hatte mit der doch sehr engen Strecke größere Probleme und ihr rannte in beiden Wertungsläufen eine Pylone ins Auto. Die Plätze 2 und 7 von 13 Teilnehmern waren zwar o.k., aber die Performance war noch nicht optimal.
Für Sonntag wurden die Hinterachsdämpfer anders eingestellt und die Strecke schneller gesteckt. Schon im Training merkten wir das die Strecke so unserm Auto deutlich besser lag. Ein Phänomen an Aha mussten wir bereits letztes Jahr feststellen. Es gibt immer eine Pylone die an unserm Auto hängt. So auch 2011. In der Schrottplatzkurve, an der Gasse schmissen wir beide das gleiche Hütchen. Ich auch noch im 2. Lauf. Zwar konnte ich im 1. Lauf mit 1.08,33 Bestzeit fahren, aber dank der Pylone kam ich über den 7. Platz nicht hinaus. Melli hatte ganz großes Pech, denn beim Anlassen vorm 2. WL verflüchtigte sich eine Dichtung am Motor und das gute 10W60 schoss aus dem Motorraum. Zwar ging sie dann mit dem Enderlein-Coupe an den Start, aber mit 2 Kehren und vielen 90° Abzweigen fehlte ihr die Kraft um ihre Zeit zu verbessern. Platz 11 von 16 stimmte sie aber nicht zufrieden.

 
   
 
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